AllgäuStauden in der Presse

Mein Schöner Garten, 8-2016, Stockrosen: So klappts mit den Zweijährigen

Stockrosen: So klappts mit den Zweijährigen

Augustausgabe MEIN SCHÖNER GARTEN 2016

Interview mit Ulrike Bosch

Woran erkenne ich, dass die Samen der Stockrosen reif sind?
»Ein sicheres Zeichen sind trockene Kapseln, die sich bereits öffnen beziehungsweise mühelos aufdrücken lassen. Die einzelnen Samen sind braun gefärbt und können leicht ausgelöst werden.«
Wann säe ich mein selbst gesammeltes Saatgut am besten aus?
»Dafür eignen sich verschiedene Zeitpunkte. Wird sofort nach dem Sammeln ausgesät, also im August oder September, bilden die Stockrosen im nächsten Jahr eine kräftige Rosette und im darauffolgenden die Blüte« ...

 
Nelkenwurz 2016

Ulrike Bosch stellt Nelkenwurz vor

Maiausgabe Gartenspaß 2016

Artikel von Ulrike Bosch

Gerne präsentiere ich im späten Frühling und Frühsommer eine Auswahl unseres Nelkenwurz-Sortiments auf Gartenmärkten und muss beglückt feststellen: Allmählich mausern sie sich zu Publikumslieblingen! Viele kennen das heimische Blutströpfchen (Geum rivale) von feuchten Wiesen und Bachläufen und finden es bezaubernd, was die Gattung Geum sonst noch zu bieten hat. Absolut beeindruckend ist die Farbpalette: Von Gelb über Orange bis hin zu Rot reicht das Spektrum, mit von der Partie sind auch Weiß und Rosa. Die Blüten sind ...

 
eve, 6-2016, Deutschland, deine Bio-Bauern ALLGÄUSTAUDEN

Deutschland, deine Bio-Bauern - ALLGÄUSTAUDEN

Juniausgabe eve 2016

In etwa 800 Meter Höhe liegt der noch junge Betrieb. 2011 wagten der Gartenbautechniker und die beiden Planer den Schritt in die Selbstständigkeit. Der Wunsch, biologisch zu wirtschaften, und die Liebe zu den Stauden waren ihre Hauptmotive. »Und wir alle haben eine kindliche Freude am Keimen, am Sprießen, am Wachsen und Gedeihen, am Blühen«, verrät Ulrike Bosch. Die klimatischen Bedingungen des Allgäus machen die Kultivierung gemäß Bioland-Richtlinien nicht einfach, sorgten aber für gesunde, robuste und abgehärtete Pflanzen mit besten Anwachseigenschaften, ein echtes Anliegen der Staudengärtnerei. ...

 
GartenFlora, August 2015, Winterharte Mittagsblümchen

Kleiner Gruß aus Afrika - Winterharte Mittagsblümchen

Augustausgabe GartenFlora 2015

Artikel von Kerstin Ackermann, Interview mit Ulrike Bosch

Frau Bosch, jahrzehntelang hatten wir in Deutschland kein Glück mit den Mittagsblumen. Warum gibt es nun doch so frostharte Sorten?
Ganz einfach: In den letzten Jahren haben wunderbare Delosperma aus den Drakensbergen Südafrikas ihren Weg zu uns gefunden. Sie sind am Naturstandort immer wieder mit eisiger Kälte konfrontiert und ertragen sie dann natürlich auch in unseren Breiten.
Dann sprechen wir aber nur von einigen wenigen Sorten und Farbschlägen?
Keineswegs, durch Einkreuzungen ist mittlerweile eine Vielzahl frostharter Sorten entstanden ...

 
Mein Schöner Garten, 2015, Pflanzenanzucht ohne Chemie - Bio-Gärtereine

Pflanzenanzucht ohne Chemie - Bio-Gärtnereien

April/Maiausgabe MEIN SCHÖNER LANDGARTEN 2015

Artikel von Antje Sommerkamp

Wenn die Blattläuse im Frühsommer besonders überhandnehmen, greifen konventionelle Gärtnereien zu chemischen Spritzmitteln: Welcher Kunde kauft schon gerne eine mit Läusen übersäte Rose oder möchte angesaugte Kräuter auf dem Teller haben? Blattlläuse machen auch vor Bio-Betrieben nicht halt; doch anstatt ihnen mit Pestiziden den Garaus zu machen, gehen manche Bio-Gärtner lierber für zwei Wochen in Urlaub. Wenn sie wiederkommen, haben Marienkäfer und Florfliegenlarven das Problem bereits beseitigt. Die Versuchung, in solchen Fällen zu spritzen, ist groß; doch selbst biologische Mittel dezimieren oft sowohl Schädlinge als auch Nützlinge ...

 
Allgäuerin Frühjahr Lerchenspron 2015

Ulrike Bosch stellt Lerchensporn vor

Aprilausgabe Gartenspaß 2015

Artikel von Ulrike Bosch

Ich habe sie sehr zu schätzen gelernt, die Lerchensporne. Während ich die kurze Blüte der heimischen Arten am liebsten in freier Wildbahn oder in weitläufigen, naturnahen Parkanlagen genieße, räume ich dem einen oder anderen auswärtigen Vertreter gerne ein Ehrenplätzchen im Hausgarten ein. Dort bezaubern sie – über viele Wochen, ja sogar Monate hinweg – mit ihrem fein gefiederten, beinahe farnartigen Laub, den charakteristischen Blüten mit auffälligem Sporn und ihren teils recht spektakulären Farben. Besonders das klare Blau mancher Sorten ist faszinierend ...

 
Allgäuerin Sommer Rittersporn 2014

Rittersporn - die blaue Pracht

Ausgabe 4 Allgäuerin 2014

Artikel von Ulrike Bosch

Beeindruckend sind die Namen, die fleißige Züchter ihren Zöglingen verpasst haben: 'Atlantis' – ein inspirierender und bis heute ungeklärter Mythos. 'Ouvertüre', 'Ballkleid' und 'Augenweide' erinnern an festliche Anlässe, wohingegen 'Gletscherwasser' und 'Finsteraarhorn' an die Heimat des Rittersporns, die Bergwelt, anknüpfen – reinstes Wasser und der höchste Gipfel der Berner Alpen sind gerade gut genug, um die Vorzüge dieser Ritterspornsorten zu preisen. Und dann wäre da noch ›Vierzehnheiligen‹, eine Sorte, die ganz nach der Manier der berühmten, oberfränkischen Wallfahrtsbasilika einen repräsentativen Höhepunkt in jedes Staudenbeet zaubert. Wilde Rittersporn-Arten ...

 
AllgäuStauden in: Gartenspaß, 2014, Erodium

Ulrike Bosch stellt Reiherschnabel vor

Juniausgabe Gartenspaß 2014

Beeindruckend finde ich die nicht enden wollende Blütezeit. Wer dabei an Pracht oder Pomp denkt, liegt allerdings falsch. Reiherschnäbel kommen dezent und zurückhaltend daher – aber stets mit herrlich heiterer Ausstrahlung, und ihre dekorativen, gefiederten Blattpolster sind eine Zierde für sich. Gut zu wissen: Reiherschnäbel sind wahre Sonnenanbeter! Sie gedeihen auf kargen, trockenen und heißen Standorten ganz vortrefflich und verbreiten mediterranes Flair. Und dort, im Mittelmeergebiet, sind sie auch beheimatet. Längst nicht alle Vertreter sind deshalb hierzulande zuverlässig winterhart, die hier vorgestellten kommen mit unserem Klima jedoch bestens zurecht, sofern sie nicht an schattigen, feuchten oder gar winternassen Standorten ihr Dasein fristen müssen.  ...

 
AllgäuStauden in: Mein Schönes Land Sommer 2013

So schön retro! Veilchen.

Für Sie, EXTRA 07/2014

Artikel von Marion Lagoda und Kirsten Eckert, Interview mit Peter Koch

Als es noch Poesie-Alben gab, hielten sie die Spitze der beliebtesten Eintragungen: „Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein. Und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein.“ So reimten unsere Urgroßmütter in Schönschrift und klebten meist noch die gepresste Blüte eines Duftveilchens daneben. Die zierlichen Vertreter der etwa 500 Arten umfassenden
Veilchen-Familie, zu denen auch Garten-Stiefmütterchen und Hornveilchen zählen, waren bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts eine regelrechte Modepflanze, gerieten dann aber fast völlig in Vergessenheit. ...

 
AllgäuStauden in: Mein Schönes Land Sommer 2013

Farbenfrohe Flammenblume - Der Phlox

Mein Schönes Land, Sommer 2013

Artikel von Patrick Hahn, Interview mit Ulrike Bosch

Keine Frage: Der Sommer kennt zahlreiche Blüten und ebenso viele Düfte. Doch keine andere Zierstaude weckt mit ihrer üppigen und bei etlichen Sorten zudem wohlduftenden Blütenpracht so sehr die Erinnerung an einen unbeschwerten Sommer auf dem Land wie der Phlox. Gemeint ist vor allem der Hohe Sommer-Phlox (Phlox paniculata), der auch als Flammenblume bezeichnet wird. Dabei handelt es sich übrigens um eine direkte Übersetzung des botanischen Namens Phlox, welcher aus dem Altgriechischen stammt und Flamme bedeutet. Betrachtet man größere Gruppen der ausdauernden Staude aus wenigen Metern Entfernung ...

 
AllgäuStauden in: Blatt&Blüte Juni 2013

Phlox - Fantastische Vielfalt

Blatt & Blüte, Juni 2013

Artikel von Ulrike Bosch

Die Blüten, die Farben, die Formen, der Wuchs, der Duft! Die Pflanzengattung bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten, spektakuläre Gartenszenen zu gestalten. Unsere Staudenexpertin Ulrike Bosch ist Feuer und Flamme.
Kirmesländler, Freudenfeuer, Dorffreude, Landhochzeit, Düsterlohe, Augustfackel, Glut ... poetisch und verheißungsvoll klingen die Namen der Phlox-Sorten und beschwören ländlich-bäuerliche Bilder von üppigen Sommergärten in leuchtenden Farben herauf. Die deutsche Bezeichnung Flammenblume ist ebenso trefflich gewählt, denn Phlox bedeutet im Griechischen nichts anderes als Flamme. Die immense Vielfalt der Gattung, ihr Wuchs  ...

 
AllgäuStauden in: Allgäuerin Sommerausgabe 2013

Erdbeeren selbst gepflanzt und geerntet

Sommerausgabe Allgäuerin 2013

Artikel von Ulrike Bosch

Erdbeeren muss man einfach im eigenen Garten haben. Oder kennen Sie etwas besseres, als von der Sonne erwärmte, vollreife, aromatische Früchte frisch gepflückt naschen zu können? Und wenn dabei etwas Sand zwischen den Zähnen knirscht, stört das gar nicht – vielmehr ist das Erdbeer-Glück perfekt!
Gleich vorweg: Ein Erdbeerbeet muss wandern können, denn nur junge Pflanzen bringen einen hohen Ertrag. Und so lohnt es, alte Pflanzen regelmäßig auszumustern und zu ersetzen. »Alt« ist eine Erdbeerpflanze übrigens schon im zarten Alter von 3 Jahren. Teuer und aufwändig muss die Erneuerung ...

 
AllgäuStauden in: Kraut & Rüben, Ausgabe August 2012

Lavendel - Robuste Sorten voller Duft

Kraut&Rüben, Ausgabe August 2012

Artikel von Elisabeth Kögel (Kraut&Rüben), Interview mit Ulrike Bosch

Warum wegfahren? Mit Lavendel ziehen jedes Jahr aufs Neue Duft und Urlaubsflair im Garten ein. Hier die besten Sorten für zuhause.
Es muss richtig heiß sein. Richtig heiß. Erst dann ist der Lavendel in seinem Element. Nicht nur, dass seine Blätter im Sonnenlicht schimmern und seine Blüten jedem Meerblau Konkurrenz machen. Nein, wenn die Luft zu flirren beginnt, entsenden die Ähren zarte Duftfahnen, die Urlaubsgefühle wecken. Doch der kleine Strauch vom Mittelmeer ist kein Fremder in unseren Gärten, auch wenn er mit einer Schnee-Mütze angetan immer ein wenig verfroren wirkt ...

 
AllgäuStauden in: Gartenspaß, Märzausgabe 2013

Ulrike Bosch stellt Primeln vor

Märzausgabe Gartenspaß 2013

Durch Massenware, die zum Winterausgang die Gartencenter füllt, hat ihr Ruf leider etwas gelitten. Zu Unrecht, denn mit Primeln lassen sich bis in den August hinein überaus reizvolle Akzente setzen. Der Fokus sei hier auf die blütenarmen Monate März und April gerichtet. Den Blütenreigen eröffnen alte Bekannte: die heimischen Schlüsselblumen (Primula elatior und P. veris) und natürlich die Kissen-Primeln (P. vulgaris) – allesamt züchterisch intensiv bearbeitet. Eine lange Tradition in unseren Gärten haben zudem die in Afghanistan bis Westchina beheimateten Kugel-Primeln (P. denticulata). Besonders schön und robust sind die in der Schweiz gezüchteten Wanda-Teppich-Primeln. In klaren Farben schmücken sie gemeinsam mit Kaukasusvergissmeinnicht, Elfenblume oder Schaumblüte ...

 
AllgäuStauden in: Gardenstyle Frühjahrsausgabe 2012

Stauden und Blumenzwiebeln - Sonnenkinder

Frühjahrs-/Herbstausgabe Gardenstyle 2012

Im Leben wie im Garten ist man ja immer auf der Suche nach dem PERFEKTEN PARTNER. Stauden und Zwiebelblüher passen gut zusammen. Zwei, die sich mögen – empfohlen von AllgäuStauden.

TON IN TON - Anemone blanda und Muscari latifolium: Frühlings-Anemonen und Traubenhyazinthen sind ein farblich sehr harmonisches Pärchen, das in sonnigen bis halbschattigen Beeten violettblaue Akzente setzt. Da kommt Frühlingslaune auf, während von später blühenden Stauden noch fast nichts zu sehen ist.
FÜR EINEN EDLEN LENZ - Helleborus orientalis und Muscari latifolium: Ganz anders wirkt die Traubenhyazinthe in Kombination mit der Lenzrose: edel und Struktur verleihend ...

 

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