Der Sandthymian (Thymus serpyllum) ist ein anspruchsloser Bodendecker und Fugenfüller! Soll im Naturgarten ein Trittplattenweg entstehen oder im Hausgarten ein duftender Teppich, über den man nur ab und an läuft? Dann kommt der Sand-Thymian zum Einsatz, der auch noch essbar und kulinarisch interessant ist.
Die heimische Wildstaude hat einen flach-kriechenden Wuchs und wird nur 5-10 cm hoch, optimal für Zwischenräume zwischen Trittplatten oder für Wegränder. Sie ist kein echter Rasenersatz, aber gelegentliches Betreten hält sie bei uns gut aus und man tritt ja meist auf die Platten!
Thymus serpyllum, wie er mit botanischem Namen heißt, ist robust und voll winterhart. Seine ätherischen Öle ziehen Insekten magisch an, darunter viele Wildbienenarten und Schmetterlinge. Er liebt magere, nur wirklich gut durchlässige Böden, gerne auch Sandböden, worauf der Name Sand-Thymian hinweist.
Tipp: nicht zu dicht pflanzen, es reicht, wenn Sie 11 Pflanzen je m² verwenden, das entspricht einem Pflanzabstand von 30 cm.
Etwas milder als seine Verwandten kann der wüchsige Sand-Thymian in der Küche gut für leichte Gerichte oder Wildkräuterküche verwendet werden. Mehrmaliges Ernten pro Jahr lässt ihn schön dicht werden!
Bild: Wilhelm Zimmerling PAR, CC BY-SA 4.0
, via Wikimedia CommonsThymus serpyllum stammt aus biologischem Anbau (Bioland).