Die weiße Johannisbeer-Sorte 'Blanchette' verlockt mit ihrem sehr milden Geschmack. Ihr Wuchs ist aufrecht und gesund, mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten, was für weiße Johannisbeer-Sorten eher eine Seltenheit darstellt.
Reife: bereits Ende Juni / Anfang Juli (früh)
Geschmack: die mildeste und süßeste im Johannisbeer-Vergleich, mit deutlich weniger Säure als die roten Sorten
Wuchs: aufrecht
Weiße Johannisbeeren (Ribes rubrum) sind übrigens eine Art "Albino-Variante" von roten Johannisbeeren.
Pflanzen: Heben Sie zunächst eine Pflanzgrube aus, etwa doppelt so groß wie der gelieferte Topf. Reißen Sie den Wurzelballen bitte (v. a. bei Herbstpflanzung) leicht auf, das ermöglicht dem frisch gepflanzten Strauch, sich schneller am neuen Standort einzuwurzeln und zu etablieren. Pflanzen Sie so, dass der Topfballen zwischen 5 und 8 cm von Erde überdeckt wird.
Rückschnitt: Wie bei fast allen Obst- und Beeren-Arten gibt es unzählige Theorien zum Thema "richtig schneiden". Und klar, auch Johannisbeeren kann man besser und schlechter schneiden ... der allergrößte Fehler aber ist - ohne Wenn und Aber - Johannisbeeren nicht zu schneiden. Unsere These daher: Keine Angst vor dem Schnitt!
Die meisten Hobbygärtner*innen werden Johannisbeeren wohl als Strauch erziehen. Für den Schnitt bzw. die Verjüngung eines Strauchs ist letztlich die Anzahl der Haupttriebe entscheidend; mehr als 5 sollten es zunächst nicht sein. Später dann im Vollertrag können es bis zu 10 Trieben sein. Alle weiteren Triebe entfernen Sie. Pi mal Daumen können Sie davon ausgehen, dass Sie jährlich (im zeitigen Frühjahr) die ältesten 1 bis 3 Triebe entfernen sollten.
Weiße Johannisbeere 'Blanchette' ® stammt aus biologischem Anbau (Bioland).