Die zarte Tauben-Skabiose darf im naturnahen Steingarten oder in sonnigen Wiesen- und Staudenbeeten nicht fehlen: zuverlässig bietet die heimische Wildstaude von Juli bis September nicht nur nektarsuchenden Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung an, sondern ist zudem auch noch Raupenfutterpflanze. Das macht sie ökologisch besonders wertvoll.
Schon länger haben wir die kleine und rosa-blühende Columbaria-Sorte 'Pink Mist' im Sotiment. Aber auch die deutlich höhere reine Art Scabiosa columbaria mit ihrem typischen Hell-Blauviolett-Look soll nicht fehlen!
Die hübschen Blütenköpfchen aus vielen kleinen Einzelblüten und den randlich vergrößerten, fast stylisch wirkenden Randblüten stehen an reich verzweigten, dünnen Stängeln und wirken fast als schwebten sie. Die zierliche, aber winterharte Staude ist fast in ganz Europa heimisch auf mageren, trockenen Lehmböden, gerne auch an kalkreichen Standorten, wo etwa zusammen mit dem Herz-Zittergras, Wund- und Hornklee oder dem Arzneithymian filigrane, bunte Blühaspekte entstehen.
Entscheidend ist gut durchlässiger Boden, dann ist die Wildstaude auch im Garten ausdauernd. Einmal etabliert sät sie sich selbst aus und sucht sich im Garten neue Wohlfühlorte. Dazu ist sie auch noch pflegeleicht: wir empfehlen nur das Abschneiden verwelkter Stängel, um neue Blüten zu fördern. Toll auch für Kübel oder nicht zu flache Pflanzgefäße: so kann man sich das Kleinod direkt auf den Balkon holen.
Bild: AnRo0002, CC0, via Wikimedia Commons
Scabiosa columbaria stammt aus biologischem Anbau (Bioland).