Armoracia rusticana - Meerrettich, Kren

Art.Nr.: 11333

Es ist in erster Linie die Wurzel, auf die man es bei Armoracia rusticana kulinarisch abgesehen hat. Aber auch die jungen Blätter der Meerrettich-Pflanze lassen sich zum Salat oder zur Brotzeit genießen. Will man sich Meerrettich in den eigenen Garten holen, so tut man gut daran zu wissen, dass Meerrettich eine imposante Pflanze ist, die sich bestens aus den Wurzeln regeneriert. Einmal gepflanzt wird man diese Heil- und Gewürzpflanze also nicht mehr ganz so einfach los. Strebt man eine reiche und möglichst einfache Ernte an, empfielt sich ein Anbau auf leicht bearbeitbarem, aber nährstoffreichem und tiefgründigem Boden, der ein gerades Wachstum und eine leichte Ernte der "Merrettich-Stangen" ermöglicht. Heimisch ist Meerrettich auf tendenziell feuchten Standorten Ost- und Sürdeuropas. In Deutschland war oder ist Baiersdorf bei Erlangen der Meerrettich-Ort schlechthin, wobei die gesamte Region zwischen Bamberg und Nürnberg Anfang des 20 Jh. wohl das weltweit größte Meerrettichanbaugebiet gewesen ist. Heute wird Meerrettich auch importiert, dennoch wird im fänkischen Baiersdorf auch heute noch echt "Bayerischer Meerrettich" (von der EU als geographische Angabe geschützt) hergestellt. Und Meerrettich gehört in der lokalen Küche zum kulinarischen Alltag einfach dazu: Unerlässliche Zutat zu Bratwurst und Sauerkraut, aber auch zu gekochtem Rindfleisch oder Fisch (Forelle/Karpfen) und vielem mehr. Eine Reise wert ist das fränkische Baiersdorf, auch wenn man Meerrettich-Felder in der Umgebung durchaus etwas suchen muss, wegen des Meerrettich-Museums, das jede Menge Wissenswertes und Geschichtliches vermittelt.
Wussten Sie z.B., dass Meerrettich auch Kren genannt wird und dass Kren sich vom slawischen "krenas" (= weinen) ableitet?

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Armoracia rusticana  - Meerrettich, Kren