
Storchschnäbel gibt es viele! Und fast genauso viele Möglichkeiten, sie im Garten einzusetzen! Als leuchtende Akzente im Steingarten, als Rosenbegleiter, als ausgedehnte Bodendecker oder als vermittelnde Füllpflanze in der Staudenrabatte. Sie bezaubern in Weiß und sämtlichen Rosa-, Violett und Blautönen. Mal kraftvoll, mal dezent. Dabei erweisen sie sich als äußerst robust und blühfreudig und sind hervorragende Trachtpflanzen für Insekten.
Die Gartenpflanzen der Gattung Geranium erweisen sich als anpassungsfähig, blühfreudig und verlässlich winterhart.
Die Gattung Geranium ist in den gemäßigten Zonen aller Kontinente mit über 400 Arten verbreitet. Davon zeugen auch die Bezeichnungen einiger Storchschnabel-Arten, die Sie in unserem Online-Shop kaufen können. Ob Pyrenäen- oder Balkanstorchschnabel, kaukasischer, armenischer und sibirischer Storchschnabel oder Himalaya-Storchschnabel, bei ihnen allen weist der Name schon auf ihr natürliches Verbreitungsgebiet hin. Dort besiedeln sie höchst unterschiedliche Standorte und sind in fast allen Lebensbereichen außer in Feuchtgebieten vertreten. Einige Geranium-Arten kreuzen sich leicht, weshalb nicht nur durch gärtnerische Arbeit, sondern auch in der Natur zahlreiche Hybriden entstanden sind.
So vielgestaltig die verschiedenen Storchschnabel-Arten sind, so vielfältig sind deren Verwendungsmöglichkeiten im Garten. Großflächig gepflanzt werden einige Arten als Bodendecker eingesetzt, um Flächen pflegeleicht zu begrünen, Ruhe ins Beet zu bringen und allerlei Unkraut zu unterdrücken. In gemischten Staudenrabatten verschaffen Storchschnäbel Solitärpflanzen Raum, verdecken kahle Stängel oder "unschönes" Laub von zum Beispiel Raublatt-Astern. Sie sind mit ihren Blau- und Violetttönen perfekte Rosenbegleiter oder bringen im Sommer Farbe in den Steingarten, genauso wie auf Balkon und Terrasse. Denn einige Arten eignen sich bestens für die Bepflanzung von Töpfen und Trögen.
Als Füll- und Nebenstaude wird Geranium oft bezeichnet. Und auch wenn Storchschnäbel für diese Aufgabe wirklich prädestiniert sind, stehen sie in ihrer Schönheit den Solitärstauden in nichts nach und eine genaue Betrachtung der einzelnen Blüten lohnt sich! Die schönen Aderungen, die unglaubliche Leuchtkraft einiger Arten, wenn sie von der Sonne beschienen werden, das Zusammenspiel von Blütenblättern und Staubgefäßen, sie machen die Storchschnäbel zu durchaus faszinierenden Pflanzen. Aber auch das Laub weiß zu bestechen mit formschönen Blattkuppeln, außergewöhnlichen Laubfarben, auffallenden Maserungen oder bunter Herbstfärbung. Die unterschiedlichen Blattformen- und -farben haben uns auch schon einmal zu einem kleinen Rätsel für unsere Auszubildenden inspiriert. Es war spannend, die Blätter den einzelnen Arten zuzuordnen!

Storchschnabel ist eine robuste Gartenpflanze mit wenig Anspruch an die Pflege!
Wenn zur jeweiligen Geranium-Art der passende Standort im Schatten oder der Sonne, trocken oder eher feucht, gewählt wurde, sind Storchschnäbel äußerst pflegeleichte Stauden. Sie sind wenig krankheitsanfällig und auch von Schnecken werden sie gemieden. Bei den meisten Arten ist es sinnvoll, diese nach der Blüte zurückzuschneiden. Denn zum einen baut sich das Laub noch einmal neu auf, zum anderen remontieren einige Arten nach einem zeitigen Rückschnitt, d.h. es kommt zu einem späteren Zeitpunkt zu einer zweiten Blüte. Ein weiterer Aspekt dabei ist, dass somit eine unerwünschte Selbstaussaat vermieden wird.
Mit Geranien werden überwiegend einjährig kultivierte Pflanzen der Gattung Pelargonium bezeichnet, die meist für Balkon und Terrasse in Kästen und Töpfe gepflanzt werden. Sie gehören wie Geranium zur Familie der Geraniaceae. Unterscheiden kann man die beiden Gattungen an der Blütenform. Geranium haben fünf gleich große Blütenblätter, bei den Pelargonien sind die beiden oberen Kronblätter deutlich größer als die drei unteren.
Für Menschen sind Storchschnäbel absolut unbedenklich. Weder ihre Blüten noch ihre Pflanzenteile sind giftig. Allerdings enthalten sie ätherische Öle, die bei dafür empfindlichen Personen bei direktem Kontakt Hautreizungen auslösen können. Die Blätter und Blüten einiger Arten wie des bei uns heimischen Wiesen-Storchschnabels sind essbar. Junge Blätter können wie Spinat zubereitet werden und die Blüten als Dekoration für Salate verwendet werden.